| KIRCHBERGER - PAS´CHA - TUCH | ||||||||||
FastentuchDer Brauch der Fastentücher ist ca. 1000 Jahre alt. Er verweist auf alte kirchliche Verhüllungsriten. Diese finden sich nicht nur in der Ikonostase der Ostkirche, sondern auch in der Westkirche. Während der Passionszeit wurden Prunkkreuze und kostbare Reliquienschreine verhüllt. Als Gründe für das Aufhängen der Fastentücher werden angeführt: * die Verhüllung der Gottheit Christi während seiner Passion * das Fasten der Augen * die Parallele zum Vorhang im Tempel von Jerusalem "Jesus aber schrie noch einmal laut .Dann hauchte er den Geist aus. Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei." (Mt 27, 50,51) Am Abend des Karmittwochs wird das Fastentuch entfernt. Denn mit der Drei-Tage-Feier, dem Leiden, Sterben und Auferstehen des Herrn (Gründonnerstag - Karfreitag - Osternacht) begehen wir Christen das Hauptfest der Erlösung. Durch den gekreuzigten und auferstandenen Herrn Jesus Christus haben wir Zugang zum Vater und Anteil am ewigen Leben. Der trennende Vorhang ist gefallen.
Pas´cha - tuch (13 m hoch und 5 m breit)
Gedanken zum kirchberger - pas`cha - tuch7 violett-blaue Streifen verdecken den Altar. Wie ein Vorhang lädt das Tuch ein zum Durchschauen und Durchschreiten. Das hebräische Wort pesach / pas´cha meint: vorbeigehen, überspringen, hindurchgehen. im Blick auf das pas´cha - tuch............. ...Ostern entgegen gehen Jesus Christus ist durch Leiden und Tod hinübergegangen in die Herrlichkeit der Auferstehung. Ostern = pas´cha domini! ...das eigene Leben deuten Auch wenn wir manchmal den Durchblick verlieren: Kreuz, Leid und Tod sind keine endgültigen Grenzen, sondern wie ein Vorhang, ein Übergang. Sie können zu pas´cha-Erfahrungen werden und zu neuem Leben führen. ...österlich leben Der prächtige barocke Hochalter / das Licht von Ostern schimmert durch das dunkle Tuch. die Bruchstücke des Kreuzes strahlen golden. pas´cha - Ostern - jetzt - mitten im Leben!
Hier noch einige Bilder von der Herstellung und Montage:
(red) |
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