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Josef Grünwidl wurde im Jahr 1988 von Kardinal Franz König zum Priester geweiht. Er ist seit 1998 Pfarrer von Kirchberg und Feistritz und wurde im Dezember 2007 zum Dechant des Dekanats Kirchberg am Wechsel gewählt.
Der gebürtige Weinviertler fühlt sich im Wechselgebiet sehr wohl. „Meine Pfarren befinden sich im südlichsten Teil der Erzdiözese Wien, obwohl sie fast schon steirisch sind. Sie wurden und werden immer noch ‚kirchliche Biotope’ genannt. Viele Menschen sind hier mit dem kirchlichen Leben verbunden und in der Pfarre engagiert. Die Pfarre Kirchberg ist eine lebendige Gemeinschaft von vielen kleinen Gemeinschaften und Gruppen.
Ich sehe meine Aufgabe vor allem darin, das Ganze im Blick zu haben und das Miteinander zu fördern. Das ist nicht immer einfach. Natürlich gibt es bei uns auch viele Menschen, vor allem junge, denen die Kirche fremd ist und fern steht. Auch für sie bin ich Pfarrer. Sie gehören durch die Taufe zur Gemeinschaft der Kirche und unterstützen die Kirche u.a. auch durch ihren Kirchenbeitrag.“
Pfarrer Grünwidl ist die Musik und vor allem die Kirchenmusik ein großes Anliegen. „Es heißt: Viele Wege führen zu Gott. Einer führt über die Tonleitern. – Ich bin überzeugt, dass gute Musik im Gottesdienst mehr bewirken kann, als so manche Predigt eines Pfarrers. Musik führt in die Tiefe und findet auch dort Wege zum Herzen, wo Worte versagen.“
Josef Grünwidl ist ein bekennender Fan von Nikolaus Harnoncourt. Zu seinen Hobbys zählen neben der Musik die Liebe zu den Bergen.
(red)
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